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Hepatologie 15.01.2018 Sicherheitsbeurteilung Leberzirrhosemedikamente
Kardiologie 08.01.2018 Blutdruck-Guidelines
Gastroenterologie 04.12.2017 S2k Guideline Gastrointestinale Blutung
Kardiologie 27.11.2017 Guidelines Bluthochdruck

Diagnose und Therapie der Mitralinsuffizienz

Autor:
PD Dr. med. Jan Steffel Leitender Arzt, UniversitätsSpital Zürich
Autor:
PD Dr. med. Oliver Gämperli Oberarzt, UniversitätsSpital Zürich

 

Quick Guide


1. Definition

  • Insuffizienter Klappenschluss der Mitralklappe

 

2. Epidemiologie

  • Höchste Prävalenz nach der Aortenstenose (mittelschwere MI 1,9%, schwere MI 0,2%)

 

3. Ätiologie

  • Primär (strukturelle Veränderung der Klappe)
  • Sekundär/funktionell
  • Ischämisch: Tethering der Sehnenfäden
  • Mitralklappenprolaps
  • Papillarmuskelruptur (Akutkomplikation bei Myokardinfarkt)
  • Sehnenfadenabriss
  • Rheumatisch (zunehmend selten)
  • Endokarditis (Perforation, Sehnenfadenabriss)
  • Kongenital (Spalte, „Cleft“)

Einteilung

 

4. Pathophysiologie

  • Blutrückfluss vom LV durch die undichte Mitralklappe in den LA --> stärkere Füllung auch des LV --> LV Dilatation, exzentrische Hypertrophie --> Herzinsuffizienz
  • Folge der MI für den LA: Dilatation, Risiko für Vorhofflimmern, Pulmonalen Drucksteigerung

 

5. Klinik

  • Leichte / mittelschwerer MI: Meist asymptomatisch.
  • Chronisch schwere MI: Oft lange oligo- bis asymptomatisch
  • Später: Alle Zeichen der Herzinsuffizienz (Dyspnoe, Orthopnoe, Belastungsintoleranz etc.)
  • Akute MI: Schwere Dyspnoe, bis zum kardiogenen Scho

 

6. Diagnostik

  • Auskultation: hochfrequentes, bandförmiges Systolikum nach dem 1. Herzton (max. in Linksseitenlage in der Axilla). Kurzes Systolikum: typisch für akute MI; langes Systolikum: typisch für chronisch MI. Lautstärke des Systolikums nicht mit Schweregrad korreliert.
  • Echokardiographie: Diagnosestellung, Einteilung; Diagnose weiterer Pathologien, EF etc.

 

7. Therapie


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8. Anhang: Mitralklappenprolaps


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9. Referenzen

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